FAQ Ladestationen

  1. Eine Ladestation im Mehrfamilienhaus? – seit dem 01.12.2020 einfacher möglich!

Seit dem 1. Dezember 2020 haben die einzelnen Wohnungseigentümer und Mieterinnen grundsätzlich einen Anspruch darauf, dass der Einbau einer Lademöglichkeit für ihr Elektroauto auf Gemeinschaftsflächen gestattet werden muss. Dann seit dem 01.12.2020 ist das „Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz“ (WEMoG) in Kraft.

Während bisher in einem Mehrfamilienhaus für die Errichtung von Ladestationen für Elektroautos die Zustimmung aller Miteigentümer nötig war, bedürfen ab sofort bauliche Veränderungen am gemeinschaftlichen Eigentum nun nur noch einer einfachen Mehrheit. 50 % +

Grundsätzlich haben Wohnungseigentümerinnen und Mieter einer Mietwohnung sogar einen gesetzlichen Anspruch darauf, Ladeinfrastruktur auf eigene Kosten errichten und installieren zu lassen, sofern die Parkplätze einem Eigentümer bzw. einer Mieterin fest zugeordnet sind. Die WEG-Eigentümergemeinschaft kann den Antrag nicht mehr ablehnen.

  1. Warum braucht man eine Ladestation?

Eine Haushaltsteckdose ist für das regelmäßige Aufladen von Elektroautos nicht zu empfehlen, weil sie nicht für langes Laden unter hoher Last ausgelegt ist. Deshalb besteht das Risiko, dass das Stromkabel, der Stecker oder die Steckdose überhitzen. Im schlimmsten Fall kann es zum Verschmoren oder sogar einem Kabelbrand kommen. Nur wenn die Leitung fachgerecht installiert wurde und nachweislich den Anforderungen der E-Mobilität entspricht, kann an einer Haushaltssteckdose mit reduziertem Strom geladen werden.

Zusätzlich dauert das Aufladen Ihres Elektrofahrzeuges an der normalen Schuko-Steckdose 4- bis 5-mal länger.

Maximale Sicherheit bietet eine Ladestation. Ladestation -Installationen müssen über geeignete Schutzeinrichtungen gegen Gleich- und Wechselstromfehler verfügen, die verhindern, dass Personen einen Stromschlag bekommen, etwa wenn eine Leitung defekt oder ein Kontakt feucht geworden ist. Neben der Sicherheit haben Ladestationen den großen Vorteil, dass sie durch ein fest installiertes Ladekabel maximalen Bedienungskomfort bieten und mit höheren Ladeleistungen operieren können. Statt 2,3 kW – wie bei der Haushaltssteckdose – sind bis zu 22 kW möglich.

  1. Wo sollte man sein Elektroauto laden?

Idealerweise werden Elektroautos in der eigenen Garage oder dem Carport aufgeladen.

Die Vorteile: Dort steht das Auto meist viele Stunden am Stück, sodass auch längere Ladezeiten kein Problem sind.

Das Auto befindet sich zudem in einem geschützten privaten Raum. Der Nutzer kann selbst bestimmen, von welchem Anbieter er seine Energie bezieht. Hier empfiehlt es sich, die Angebote der Stromversorger zu vergleichen. An öffentlichen Ladesäulen ist es in aller Regel teurer.

  1. Wie schnell kann man sein Elektroauto laden?

Je nach Ladestation und Fahrzeug fällt die Ladedauer kürzer oder länger aus.

In der folgenden Tabelle finden Sie einige Richtwerte, wie lange das Laden eines leeren 40-kWh-Akkus mit dem jeweiligen Anschluss und der jeweiligen Ladestation dauert.

Haushaltssteckdose

"Schuko"

230 V, 10 A

2,3 kW

ca. 17 Std.

Ladestation Elvi 11 kW

Typ 2

400 V, 3x16 A

11 kW

ca. 3,5 Std.

Ladestation Elvi 22 kW

Typ 2

400 V, 3x32 A

22 kW

ca. 2 Std.

 

  1. Kann ich eine Ladestation selbst installieren?

Nein, das ist nicht zulässig. Das muss stets eine Elektrofachkraft übernehmen. Der Elektroinstallateur haftet dann auch für den fachgerechten Einbau und führt die Anmeldung der Ladeeinrichtung beim Netzbetreiber durch.

Gibt es Zuschüsse zum Einbau von Wallboxen?

Ja, unter anderem von der Förderbank KfW sowie von verschiedenen Bundesländern, Gemeinden und Stromanbietern. Bitte informieren Sie sich über die Förderprogramme.

 

  1. Sind Ladestationen auch bei Mehrfamilienhäusern erlaubt?

Grundsätzlich ja. Allerdings müssen bei der Installation einige Herausforderungen bewältigt werden. So sind viele Hausanschlüsse nicht auf die erhöhte Stromnachfrage durch Elektroautos ausgelegt. Jedoch gibt es technische Lösungen in Form von Lastmanagement.
Ein Vorab-Check durch einen Elektroinstallateur ist immer ratsam.

 

  1. Muss ich meine Ladestation beim Netzbetreiber anmelden und wer kümmert sich darum?

Ihr Haus-/Netzanschluss muss über die entsprechende Kapazität verfügen, um die Zusatzbelastung durch eine Ladestation zu bewältigen. Um die hohe Versorgungssicherheit im Stromnetz zu gewährleisten, muss der Netzbetreiber deshalb unter Umständen Ihren Anschluss verstärken.

Bei einer Anschlussleistung bis 11 kW muss eine Ladestation beim Stromnetzbetreiber angezeigt werden.

Bei einer Anschlussleistung von mehr als 11 kW muss die Ladestation von Ihrem Netzbetreiber genehmigt werden.

  1. Benötige ich einen Fehlerstromschutzschalter (FI) Typ A oder B für den Anschluss der Wallbox?

Der Fehlerstromschutzschalter (FI) des Typs A ist für sinusförmige Wechselströme vorgesehen, also den üblichen Wechselstrom im Energienetz.

Da im Elektrofahrzeug zum Laden der Batterie Gleichströme verwendet werden, ist der Einsatz eines FI des Typs B, der für Gleichströme vorgesehen ist, vorgeschrieben.

In den hier angebotenen Ladestationen ist ein Typ B FI bereits integriert und muss nicht nochmal separat in Ihrem Sicherungskasten installiert werden.

  1. Passt jede Ladestation zu jedem Elektroauto?

Grundsätzlich passt fast jede Ladestation zu fast jedem Elektroauto.

  1. Gibt es Ladestationen, die ich mit dem Smartphone steuern kann?

Ja, alle Ladestationen die Sie im Shop finden!

  1. Wer Kann die KfW Förderung beantragen und was sind die Kriterien?

Der KfW-Zuschuss von satten 900 € fördert den Ausbau der Ladestationen an Parkständen und in Garagen, die zu Wohngebäuden gehören – vorausgesetzt, dass sie ausschließlich privat zugänglich sind. Bei öffentlich zugänglichen Ladestationen, zum Beispiel an Rathaus-Parkplätzen oder in Tief­garagen der Büro­gebäuden, entfällt die Förderung.

Wenn deine Ladestation mehrere Ladepunkte hat, wenn du an einer Ladestation mehrere Anschlüsse hast, womit es dir möglich ist, mehrere Autos gleichzeitig zu laden, bekommst du eine Unterstützung von 900 € pro Ladepunkt.

Welche Kosten gefördert werden:

- Der Kaufpreis einer neuen Ladestation (auch Wandladestationen oder Wallboxen) mit einer Ladeleistung von 11 kW und intelligenter Steuerung

- Die Einbau- und Anschlusskosten der Ladestation (mit inbegriffen aller Installationsarbeiten)

Voraussetzung für die Finanzierung ist, dass du für deine Ladestation nur Strom aus erneuerbaren Energiequellen nutzt - zum Beispiel direkt aus deiner eigenen PV-Anlage oder von deinem Energieversorger.

Jene technische Voraussetzung erfüllt unsere Ladestation.

  1. Kann man die EV Box Elvi mit einer PV Anlage koppeln?

Ja alle Modelle haben die RS485-Schnittstelle für lokalen dynamischen Lastausgleich, Solarintegration und planmäßiges Laden.

Diese Schnittstelle ermöglicht die Verwendung von EVBox Smart Charging +

Die Integration kann jederzeit nachgerüstet werden.

 

  1. Werden 22 KW Ladestation auch durch die KfW gefördert?

Ja, sofern die Ladestation durch die Elektrofachkraft auf 11 KW gedrosselt wird.

Das geschieht durch die kostenlose Connect App von EVBOX, welche sie auch für die erstmalige Inbetriebnahme benötigen.

  1. Hat die EV-BOX Elvi ein Lastmanagement?

Ja, ein statisches Lastmanagement welchen über die Charge APP vorgenommen werden kann.
Eingestellt werden kann die Stromstärke und die Ladezeiten.

  1. Was ist der Unterschied zwischen der Elvi V2 und V3?

Ihre Vorteile mit EVBox Elvi V3 vs. Elvi V2: Lokales Lastmanagement zwischen mehreren Ladepunkten möglich Kabellose Hub/Sat Verbindung:

Ein Elvi Hub kann mit bis zu zehn Elvi Satelliten durch eine integrierte Antenne über Radiofrequenz kommunizieren Ein Elvi Hub ist immer mit WLAN sowie 4G* ausgestattet

Anwendungsfälle: Projekte mit mehreren Ladepunkten an einem Standort (bis zu 11 Ladepunkte pro Lade-Cluster)

Ihre Vorteile: Überlastschutz Warteschlangenfunktion Lokales Lastmanagement (ohne zusätzliches Gerät)